Alea iacta est – oder: Die Entscheidung ist gefallen

760 Wählerinnen und Wähler haben mir im ersten Wahlgang als erste Stadtpräsidentin von Kreuzlingen ihre Stimme gegeben. Das zweitbeste Wahlresultat hat mich riesig gefreut und aufgezeigt, dass viele Stimmende eine Veränderung in der Stadt Kreuzlingen wünschen. Kreuzlingen als grüne und lebenswerte Stadt mit erschwinglichem Wohnraum und vielfältigem Kulturangebot sind Anliegen einer breiten Bevölkerungsschicht, und vor allem auch ureigene sozialdemokratische Werte.

In den vergangenen Tagen fanden viele Diskussionen mit Familie, Freunden, Bekannten, Unterstützerinnen, Unterstützern und der Partei statt. Es gibt einige Gründe, die Kandidatur aufrecht zu erhalten. Insbesondere die Menschen, die voll und ganz hinter mir stehen und mir eine breite ideelle Unterstützung für einen zweiten  Wahlgang zugesichert haben. Dieses Commitment und die überaus grosse Unterstützung vieler Parteimitglieder weiss ich überaus zu schätzen und danke allen für das Vertrauen in meine Person, meine Ideen und meine Politik.

In den letzten Tagen habe ich das Für und Wider abgewogen. Der Würfel ist gefallen! Ich habe mich entschlossen, mich wieder voll und ganz auf meine jetzige berufliche Tätigkeit zu fokussieren, und stehe daher als Kandidatin für das Stadtpräsidium nicht mehr zur Verfügung. Den anderen Kandidaten danke ich für den fairen Wahlkampf.

Es bleibt mein Wunsch, dass sich die Stadt Kreuzlingen zur schönsten und innovativsten Stadt am Bodensee entwickelt. Dafür werde ich mich im Rahmen meiner Möglichkeiten als Kantonsrätin weiterhin einsetzen.

Kreuzlingen, 4. Dezember 2017

Edith Wohlfender-Oertig


Teilen und liken:

lh